Das Flachdach


(Abkürzung: FD) sind Dächer, die keine oder (häufiger) nur eine geringe bzw. eine geringere Dachneigung als 10° [1][2] aufweisen. Es gibt verschiedene Obergrenzen, bis zu denen von Flachdach gesprochen wird:

 

  • Deutschland: bis 10°
  • Österreich: bis 5° (8,8 %)
  • Empfehlung Flachdachrichtlinien: mindestens 2 % (1,1°), besser 5 % (2,9°)
  • DIN 18531 Dachabdichtungen

 

  • Dachneigungsgruppe I: bis 3° (5,2 %)
  • Dachneigungsgruppe II: über 3° (5,2 %) bis 5° (8,8 %)

In den deutschen Landesbauordnungen findet sich keine eindeutige Aussage zur Dachneigung von Flachdächern.

In der 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (1. BImSchV), der TA Luft, sowie in den Richtlinien VDI 3781, Blatt 1 werden bei der Festlegung von Mindestschornsteinhöhen zwischen Dächern mit einer Dachneigungen von weniger oder maximal 20 ° (= Flachdach) und einer Dachneigung ab ober von mehr als 20° (= Steildach) unterschieden.

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